Topografische Karten, Relief, Höhe

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Hanerau-Hademarschen

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Hanerau-Hademarschen, Mittelholstein, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, Deutschland (54.12810 9.41284)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Hanerau-Hademarschen, Relief, Höhe.
Koordinaten: 54.11039 9.37920 54.15963 9.45574
Minimale Höhe: -3 m
Maximale Höhe: 70 m
Durchschnittliche Höhe: 19 m

Hanerau-Hademarschen

Die Herkunft des Ortsnamens Hademarschen (niederdeutsch: Haa'maschen, lokal auch „Homarschen“ genannt) ist bisher ungeklärt. Für die Benennung nach einem sagenumwobenen „Feldherrn Hadumar“ (oder Hadmar, Hademar, Hadamar, auch Hathumar, wie im sächsischen Adel gebräuchlich), von ahd. hadu- (Kampf) und ahd. -mar (groß, berühmt), gibt es keine gesicherten Quellen. Sicherlich dürften diese althochdeutschen Wortstämme aber eine Rolle in der Namensgebung spielen, so auch germanisch mari für ein stehendes seichtes Gewässer, althochdeutsch mari für Moor, Sumpf. Während Hademarschen nicht in der heute so bezeichneten Marsch, dem Schwemmland entlang der Nordseeküste, sondern auf der höher gelegenen Geest liegt, könnten somit auch Flussmarschen gemeint sein, die allerdings nur einen Bruchteil des Ortsgebietes ausmachen. Da ständige Kämpfe mit den Dithmarschern belegt sind, ist auch „wo gegen die Marsch gehadert wurde“ denkbar. Der Familienname Hadenfeldt ist heute noch in der Umgebung verbreitet, von „Hader-Feld“ (Kampfplatz). Auch besteht ein kleinerer Ort namens Hadenfeld 11 km südlich von Hademarschen, der seinen Namen ebenfalls auf „Hadumar“ bzw. auf das Wort „Kampf“ zurückführt. Zudem gab es im Mittelalter ein „Hadmarsdorf“ an der Donau, in der Nähe des heutigen Gänserndorf, nicht weit von Wien, welches nach einem Hadmar (auch Hademar) benannt wurde, der jedoch kein Sachse, sondern ein Kuenringer war. Der Ursprung der Kuenringer lässt sich nach Bamberg bzw. Trier zurückverfolgen, und eine alte Zeichnung ihres Stammbaumes zeigt einen Schild mit der Bezeichnung „von Sahsen“.

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